Für die alle im Lebensraum

In-situ-Artenschutz: 
Einfach erklärt

In-situ-Artenschutz bedeutet wörtlich "Artenschutz vor Ort".

Es ist die Methode, eine bedrohte Tier- oder Pflanzenart direkt in ihrem natürlichen Lebensraum zu schützen und zu erhalten.

Das Hauptziel ist, dass die Art ohne menschliches Eingreifen dauerhaft in der Natur überleben kann. Es geht nicht nur um das Tier, sondern um das gesamte Ökosystem.

Das Prinzip

Stellen Sie sich vor, ein Tiger ist bedroht. Statt den Tiger in einen Zoo zu bringen, macht der In-situ-Artenschutz im Grund 3 Dinge:

1. Den Wald schützen:

Es wird sichergestellt, dass das Waldgebiet, in dem der Tiger lebt, erhalten bleibt und nicht abgeholzt wird (Schutz des Habitats).

2. Die Bedrohung bekämpfen: 

Ranger werden ausgebildet und eingesetzt, um Wilderer zu stoppen, die Jagd auf den Tiger machen.

3. Die Tiere stärken: 

Es wird darauf geachtet, dass die Tiger-Population genug Nahrung findet und dass die Population groß genug und genetisch gesund bleibt.

Das Gegenteil von In-situ ist Ex-situ-Artenschutz.

In situ

Schutz im natürlichen Lebensraum (z. B. Nationalparks, Rangerpatrouillen).

Ex situ

Schutz außerhalb des natürlichen Lebensraums (z. B. Zoos, Botanische Gärten, Samenbanken).

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